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Nord-Immobilien - Ring
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Vimpel för örlogsfartyg om Nordisk Familjebok

Fischer, Wikinger und Kilts

Um in die Bauweisen Nordeuropas einzutauchen, muß man auch die Nordeuropäer ein wenig kennenlernen.
Viel Volk tummelt sich hier, trotz aller Globalisierung hat Europa noch immer eine hohe Kulturvielfalt und schließlich wird Architektur ja auch von der Vergangenheit geprägt.

Läßt man Geschichte und architektonische Eigenheiten Hand in Hand gehen, kristallisieren sich eigentlich drei wesentliche Dinge heraus: Wikinger und eingeschränkt Germanen, Kelten, christliches Mittelalter. Mal von der futuristisch-modernen Bauweise abgesehen, wie sie Standard ist bei heutigen Flughäfen, Hotels, Firmenkomplexen und z.T. auch einfachen Häusern.

Wir sind einfach mal so frei und trennen das in zwei Zweige auf - den schottisch-irischen und den skandinavischen. Warum und was darunter fällt, sehen Sie gleich.

Gehen Sie mit uns auf Entdeckungsreise durch die Bauwerke Nordeuropas!

 

Broch, Hadrianswall und Pub - Der Norden Britanniens

Hadrian's Wall near Housesteads
Schottland hat seine eigene "chinesische Mauer":
Der Hadrianswall

...und Römer. Die zu erwähnen, macht eine europäische Region aber noch nicht einzigartig. Und doch gibt es im Norden der englischsprachigen Inselwelt in Bezug auf die SPQR-Mitglieder und -Anhänger einen Unterschied: die Highlands waren nie so wirklich romanisiert. Und Irland schon gar nicht - und da die Schotten teilweise "irisiert" waren, ergänzt sich das sogar.
Das Gebilde rechts ist dennoch römisch. Der Hadrianswall trennte damals das Herz Schottlands, die Kaledonier und Pikten, vom romanisierten Britannien. Mit der Zeit, den Engländern und dem europäischen Miteinander gelangten auch die Einflüsse der römischen Kultur über den Hadrianswall - wenn auch lang nach der Existenz.

Schon in der Antike baute man hier gern mit Stein. Das beweisen Bauwerke wie der hier links gezeigte Broch Dún Carloway. Und mit dem europäischen Mittelalter mit seinen Königen und Verflechtungen war man natürlich nicht geneigt, stabile Bauweisen aufzugeben. So findet man auch heute noch in Schottland und Irland viele Gebilde wie Steinkirchen, Schlösser und Burgen.
Mitten in wechselhaftem Wetter und dafür mildem Klima - zumindest in Westschottland und Irland sind weder die Sommer sehr heiß noch die Winter sehr kalt.

Typical Pub in England
Eigentlich eine englische Erfindung:
Der Pub, von Public House

Aber das ist natürlich lange nicht alles. Auch Holz fand seine ureigene Bestimmung. Weil man in Irland und Schottland auch musikalisch veranlagt und gesellig ist, es aber auch gerne etwas gemütlicher mag, hat hier der Pub seinen Ursprung.
Wir meinen vom Aussehen vom Aussehen her natürlich das, was hierzulande allgemein als Irish Pub bezeichnet wird. Aber der Pub bzw. Irish Pub kommt eigentlich aus England, nannte sich ursprünglich Alehouse und begann seine Erfolgsstory bereits im zehnten(!) Jahrhundert.
Rechts können Sie eine kleinere Variante sehen, und irgendwie ist's doch auch für einen Besucher eines in Deutschland gebauten Irish Pubs gar nicht so ungewohnt. Typisches Interieur: die Bar links, die Feuerstelle in der Mitte und - für moderne Kneipen, Bars etc. unerläßlich - rechts der Spielautomat.

Wenn man sich jetzt aber solche Häuser von außen ansieht, und dann an ein "Schweden-Haus" denkt - gar nicht so verkehrt. Denn so wie die Engländer im Laufe der Zeit alle ihre Nachbarn wesentlich beeinflußten (bis vielleicht auf die französische Kultur - das blaue Blut mischte sich zwar munter, aber so einfärbend wie auf den Rest wirkte man in Frankreich wohl nicht), wurde auch England selbst und seine Nachbarn von Eindringlingen beeinflußt. Dazu muß man das Geschichtsband etwas zurückspulen. Denn während die Engländer ihrerseits erst im Mittelalter begannen, alles in ihrem Umfeld zu beeinflussen, sind sie im Grunde zwei Eroberungen entsprungen: Die der Angeln und Sachsen aus Norddeutschland und die der Normannen, also der Wikinger, und das ab dem 11. Jahrhundert.
Und während man einem deutschsprachigen Interessenten an Bauwerken wohl nicht so viel von den Schlössern und Steinbauten erzählen muß, schwenken wir mit der Erwähnung der Nordmänner weiter nach Norden - hin zu Fischerhütten, Schwedenhäusern und dem wahren, kalten Norden.

Vind, Snö, Regn och Båter

Wind, Schnee, Regen und Boote - keine Sorge, das ist kein neuer IKEA-Gag, sondern die tatsächliche Übersetzung - bestimmen vielerorts das Leben der Menschen, die sich im Norden niederließen.
Was liegt da näher, als es sich als Ausgleich drinnen richtig gemütlich zu machen?
Und tatsächlich - einer der populärsten Baustile, das Schwedenhaus, der letzten Jahre hat hier seinen Ursprung.

Bréfspjald: Kvivik, Føroyar
Immobiliencharme mit Tradition:
Nordische Häuser (hier auf den Färöer-Inseln)

Aber würde man jetzt nur über Schweden erzählen, würde man einige Urheber auslassen. Denn der skandinavische Lebensstil, der hinter den putzigen Holzbauten steht, ist keineswegs auf das Land der drei Kronen (daher auch die Zeichnungen auf dem Smörrebröd) beschränkt. Tatsächlich ist es so, daß man in Schweden doch schon so ein bißchen globalisierter denkt - auf Island oder den Färöer-Inseln z.B., oder an den rauheren Küsten Norwegens, erlebt man das alles etwas uriger, und noch origineller.
Womit baut der allgemeine Nachfahre des berühmten Wikingers nun?

Die Antwort ist: Im Regelfall Holz. Man denkt bei kühleren Inselwelten vielleicht nicht intuitiv an Baumreichtum, und auf manche Regionen wie die Färöer trifft das sogar zu - aber der unnachahmliche Charme der skandinavischen Immobilien hat sich auch dorthin verbreitet und bis heute gehalten.
Beschreiben ist natürlich nur die halbe Miete - daher gibt's auch hier ein Bild dazu. Zwischen der Romantik alter Zeiten und der Moderne (wie auch heute noch der Übergang fließend ist) stammt dieses Bild aus dem Beginn des 20. Jahrhunderts und von eben jener absoluten Inkarnation des nordischen Küstenlebens, den Färöern, wo kein Ort weiter vom Meer weg ist als 5 km.

Torfþakhús Íslands, Skógar - Fasteign
Kuscheldecke:
Grassodenhäuser (Torf) auf Island, genau: Skógar

 

Bis auf die Orkney-Inseln, wo man zumindest früher auf Stein setzte, ist diese Art des Häuserbaus eine klassische Konstante.
Bei den Dächern ist man dann schon etwas abwechslungsreicher und erfinderischer. Wir haben ein besonders auffälliges und originelles Beispiel für sie ausgesucht - Torfdächer auf Island, die fast aussehen, als könnten dort Tolkiens Hobbits drin wohnen.

 

Geheimtipp Irland

Ballyvaughan, County Clare - Irish Pub und Häuser
Irischer Charme im modernen Europa:
Auch in Ballyvaughan bleibt der moderne Ire sich treu

Wenn man von Nordeuropa spricht, kommt man fast nicht umher, die grüne Insel zu erwähnen.

Thematisch hätte dies eigentlich gut in den zweiten Absatz dieser Seite gepaßt. Die Iren haben in alten Zeiten mit ihrer Sprache und Kultur ihre Umgebung beeinflußt, und auch nachdem diese Zeiten vorbei waren, ab dem späten Mittelalter die Iren ihrerseits von den Engländern unterjocht wurden und auch so einen Teil der britischen Kultur annahmen, ist es doch bis heute so, daß die Musik rund um Uilleann Pipes, Bódhran und eigenen Gesangsstilen wie auch Poeten und Schriftsteller rund um William Butler Yeats und Oscar Wilde auf der ganzen Welt Menschen begeistern und inspirieren.

Und in genau diesem Land der Musen (das darf man wörtlich nehmen, denn Künstler leben hier steuerfrei!) hebt sich nordeuropäische Immobilieninvestition vom Rest ab. Denn gerade in diesen Zeiten erlebt Irland einen Wirtschaftsboom.

Irisches Parlament in Dublin (Parlaimint na hÉireann), Leinster House
Wegweiser zwischen Tradition und Zukunft:
Das Parlamentsgebäude in Dublin (Leinster House)

Die irische Regierung hat ihre Grenzen für Fremdinvestoren geöffnet; unter anderem amerikanische Firmen tragen zur Reichtumssteigerung auf Éire (so heißt Irland in der Landessprache Gälisch) bei. Die Infrastruktur wird auch fleißig ausgebaut, so ist derzeit z.B. eine hitzige Diskussion im Gange, ob ein Monument der Antike - der Hill of Tara - einer Autobahn weichen soll.

Und inmitten dieses fruchtbaren Umfeldes, das erwartungsvoll vor sich hin boomt; würde es sich da nicht lohnen, ein Haus zu bauen, eine Firma zu gründen, eine eigene Existenz zu gründen oder ähnliches? Oder einfach mithilfe von Gastbewirtung (Hotels, Restaurants, Pubs/Kneipen, Aussichtspunkten, ...) den Menschen etwas bieten, die es sich im Zuge einer aufsteigenden Wirtschaft natürlich auch gerne gutgehen lassen.

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