Wohnen im Land der Superlative
Bei dieser Überschrift denkt man zunächst - natürlich an die Vereinigten Staaten von Amerika. Aber geht man einmal von der Größe des Landes aus und auch von Vielfalt, muß man freilich auch zwei andere Beispiele nennen.
Während unklar ist, wessen Staatsgebiet nun das drittgrößte der Welt ist - das Chinas oder das der USA - liegen Rußland und Kanada eindeutig vor jenen Staaten. Aber nicht nur das. In manchem sind die Kanadier sogar die Rekordhalter. So ist Kanada das Land auf der Welt mit der größten Küstenlinie, den meisten Eishockeyspielern und - wen wundert's da - der besten Olympiastatistik der Welt in dieser Disziplin. Um mal nur zwei Beispiele zu nennen. Und so ganz nebenbei ist Kanada fast so groß wie Europa - um genau zu sein: zwei Prozent kleiner.
Kanada, das ist großstädtisches Leben nach nordamerikanischer Art. Kanada, das ist außerdem weite, riesige Naturflächen voll Wald, Wasser und Wildleben. Kanada, das ist auch Zusammenleben vieler Kulturen: US-Amerikaner, englischsprachige und französischsprechende Kanadier, Indianer, Inuit (ugs. Eskimos). Kanada ist auch ein Zusammentreffen der Landschaften: Urbanisierte, gemäßigte Zonen im Süden, riesige boreale Wälder in der Mitte und schließlich der Nordpol - auch der ist zum Teil in der Hand der nordamerikanischen Ahörner.
Bitte was?
Dieses Wortspiel weist auf ein faszinierendes Phänomen hin. Denn die kanadische Flagge ("Maple Leaf" oder "L'Unifolié") wird nicht nur von vielen Menschen heutzutage als schönste der Welt empfunden - sie ist es überhaupt erst wegen ihres Aussehens geworden. Denn als man in Kanada beschloß, sich damals von der britischen Krone weitestgehend unabhängig zu werden (weitestgehend! Zum Beispiel ist auch heute noch die Königin von England auch die von Kanada), mußte natürlich auch eine Staatsflagge her. Kurzerhand wurden die Kanadier aufgerufen, Flaggen zu entwerfen, und die beste sollte gewählt werden. So trifft das Ahornblatt grob gesagt den Geschmack der Zeit - denn diese Wahl fand 1964 statt.
Natur pur - Parks & Pine Trees und Immobilien
Wie schon gesagt - davon hat Kanada ein reichhaltiges Angebot. Hier ist der Tourismusmarkt für Immobilien-Investoren sicher interessant. Gerade kürzlich hat die kanadische Regierung ein Gebiet von runden 100.000 km² (fast ein Drittel der Fläche Deutschlands) unter Schutz gestellt - Naturschutzgebiet, Lebensraum für Indianer und Naturpark. Insgesamt gibt es 36 Nationalparks in dem Land der Ahorn- und Nadelbäume, aufgeteilt auf 260,468 km².
Das ist natürlich wie geschaffen für Tourismus. Nicht unbedingt den Pauschaltourismus, aber wer es ein wenig exklusiver mag, der wird hier schnell fündig. Ob eine Berghütte inmitten der Wälder und Wasserfälle (siehe dazu auch unsere Bilder rechts), einen Abkühlurlaub in den nördlichsten Regionen oder einen ausgedehnten Urlaub am See - hier lohnt es sich, in oder in der Nähe solcher bedeutenden Gebiete ein kleines Hotel, ein Reisebüro (Reiseführer natürlich inklusive) oder eben Ferienhäuser zu plazieren. Mindestens Abenteuerurlauber und Naturliebhaber werden Ihnen dankbar sein.
Immobilien zwischen Großstadt und Wildnis

Städtischer Lichterzauber:
Der Alte Hafen der Stadt Montréal
So oder so ähnlich könnte man Kanada als Ganzes beschreiben. Denn natürlich gibt es in einem Land, das direkt an die USA angrenzt und auch eng mit deren Schicksal verknüpft ist, nicht nur unberührte Natur zu erleben. Im Gegenteil: Im Süden Kanadas kann man wunderbar das Großstadtleben genießen. Und ca. drei Viertel der 32 Millionen Einwohner leben nicht mehr als 150 Meilen (ca. 240 km) von der US-Grenze entfernt.
Somit eignet sich Kanada, wenn man's nicht gerade tropisch braucht, ideal nicht nur als Tourismusboden, sondern auch als Wohnsitz - plaziert man sein Haus geschickt, hat man sowohl das Großstadtleben als auch die ruhige Natur nur einige Meilen entfernt.
Ob Sie nun in Läden für den Alltagsgebrauch für Trekking-Fans wie auch Großstadttouristen investieren, oder ob Sie Hotels, Wochenendhäuser oder dergleichen anpeilen, oder wenn es gar die eigenen vier Wände sein sollen - zwischen Stars & Stripes und Mounties & Beavers haben Sie hier eine Vielfalt an Beschäftigungsmöglichkeiten, die es nicht oft so eng beieinanderliegend gibt.
United Nations of America
Warum, werden sich vielleicht einige Leser fragen, konzentrieren wir uns so auf Kanada?
Wie schon oben erwähnt, ist natürlich der große Bruder, die USA, direkt nebenan. Zudem ist es nicht so, daß hier zwei völlig verschiedene Kulturen abgeschottet voneinander nebeneinander herleben - schon allein die gemeinsame Sprachbasis (sieht man einmal von den frankophonen Gebieten ab), aber auch die ähnliche Geschichte beider Staaten führt zu regem "Kulturaustausch". Und natürlich kann man auch, statt in Südkanada zu bauen, in dem Norden der Staaten bauen und hat immer noch die oben beschriebene Situation.
Aber die USA umfassen eben auch zum großen Teil wesentlich wärmere Gebiete, die in ihrer Beschreibung nicht mehr unbedingt das Prädikat "Norden" verdienen - und dem "Ice Hockey Belt", also dem Großstadtgürtel von Vancouver bis Boston, an dem auch US-amerikanische Städte beteiligt sind, wurde hier ja schon Tribut gezollt.
Unter dem Deckmantel des Ahornblattes wurde Ihnen hier also nordamerikanische Immobilienkultur vorgestellt - wir hoffen, es hat Ihnen gefallen und hat Sie vielleicht sogar ein wengi inspirieren können.